Kraft

Kraft ist eine Fähigkeit, etwas zu bewirken. Als physikalischer Fachbegriff bezeichnet Kraft die Fähigkeit die Bewegung eines Körpers zu ändern (Richtungsänderung oder Beschleunigung) oder einen Körper zu verformen.

Als physikalische Größe wird Kraft durch das Zeichen F (von frz./engl. force) bezeichnet. Die Einheit der Kraft ist das Newton (N abgekürzt), da Sir Isaac Newton mit seinen Bewegungsgesetzen den modernen physikalischen Kraftbegriff schuf.

Newton'sche Gesetzte 

Das Trägheitsgesetz: Jeder Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmig geradlinigen Bewegung, solange er nicht durch äußere Kräfte gezwungen wird, seinen Zustand zu ändern.

Das dynamische Grundgesetz: Die Beschleunigung a eines Körpers der Masse m ist der einwirkenden Kraft proportional und ihr gleichgerichtet: F=m∙a

Das Gegenwirkungsprinzip (actio=reactio): Die von zwei Körpern aufeinander ausgeübten Kräfte sind gleich groß und entgegengerichtet

Wenn hier von Körpern gesprochen wird, wird eigentlich jedes Objekt gemeint, dass es gibt.
Beispielsweise: Mäuse, Iglus, PC (die aus dem Fenster geworfen werden), Fäuste, etc.

Daher: Wenn ich den Körpers meines Trainingspartners bewegen will, muss ich eine Kraft auf diesen ausüben. 

Wer also behauptet er könne etwas bewegen ohne Kraft hat im Physikunterricht nicht aufgepasst, oder er will dir was verkaufen.

Kraft und Fitness in der Kampfkunst

Wir verstehen nun, dass man ohne Kraft nichts in Bewegung versetzen kann. Daher ist gezieltes Fitnesstraining oder Krafttraining nicht schlecht. Man kann das Thema Fitness und funktionale Kraft gut mit dem Thema Wing Chun, Kampfsport und Kampfkunst verbinden. Öfter sieht man Kurse, die Fitnessboxen oder Fitness Kung Fu anbieten. Sie kombinieren das Thema Selbstverteidigung und die Steigerung der körperlichen Kraft, Ausdauer und Fitness und bereiten den Körper auf eine mögliche Notwehrsituation vor. Inwieweit das dort gelernte realistisch dem Thema Selbstverteidigung Rechnung trägt, sollte man mit dem Trainer bzw. dem Übungsleiter besprechen.

Ein anderer Weg wäre ein zusätzliches eigenes Fitness- und Kraftaufbauprogramm neben dem gewöhnlichen Kampfsporttraining.
Also, raus in die Natur oder in den nächsten Park und bewegen :)