Buddhismus

Der Buddhismus ist eine Religion, deren Gründung auf Siddharta Gautame, den historischen Buddha (gebohren 563 v. Chr. in Lumbini, im heutigen Nepal), zurückgeht, der im 5. Jh. v. Chr. in Nordindien lebte. Mit weltweit etwa 450 bis 500 Millionen Anhängern, zählt er zu den fünf großen Weltreligionen.

Glaube

Ziel eines Buddhisten ist es, sich durch ethisches Verhalten, die Kultivierung der Tugenden (Fünf Silas), die Praxis der „Versenkung“ (Samadhi, vgl. Meditation) und die Entwicklung von Mitgefühl und Weisheit (Prajna) vom ewigen Kreislauf des Leidens (Samsara [wörtlich: beständiges Wandern] ) zu befreien und in den erleuchteten Zustand des Nirvana einzutreten. Für Buddhisten, die von der Wiedergeburt ausgehen, ist dies auch die Befreiung von dieser. Im Buddhismus erlangt man die Befreiung von Dukkha (Leid, Schmerz, Unvollkommenheit, Unbeständigkeit, Nichtigkeit) auf Grund eigener Anstrengung, durch die Überwindung des Anhaftens an seinem „Ich“.

Kern der Lehre des Buddha sind die von ihm benannten Vier Edlen Wahrheiten (Sacca), aus der vierten der Wahrheiten folgt als Weg aus dem Leiden der Achtfache Pfad.

Gutes wie schlechtes Karma erzeugt die Folge der Wiedergeburten, das Samsara Höchstes Ziel des Buddhismus ist es, diesem Kreislauf zu entkommen, indem kein Karma mehr erzeugt wird – Handlungen hinterlassen dann keine Spuren mehr in der Welt. Im Buddhismus wird dies als Eingang ins Nirvana bezeichnet.

Heute leben weltweit circa 450 Millionen Buddhisten.
Nach China gelangte der Buddhismus erstmals zur Zeitenwende.

ps: Das ein Enthaarungsstudio in Saarbrücken "samsara-waxing" heisst ist sicher Zufall.
Auch wenn der "ewigen Kreislauf des Leidens" erkennbar ist ;)


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