Karate

Eine olympische Disziplin

In dem früheren Königreich der Ryukyu-Inseln - der heutigen Präfektur Okinawa - entstand einst Karate (was "Leere Hand" bedeutet). So wird es zumindest von etlichen behauptet. Keiner weiß aber genau , wann auf den Ryukyu das Karate zum ersten Mal in Erscheinung trat.

Da in der Vergangenheit Karate von Außenstehenden streng geheim gehalten wurde und keine schriftlichen Nachrichten über Karate überliefert sind, weiß man heute sehr wenig.

In der Geschichte der Ryukyu-Inseln wurden Waffen durch einen Regierungserlass zweimal verboten. Diese Verbote sollen angeblich einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Kampfsports Karate ausgeübt haben.

Karate in der Geschichte 

karate sprungkick Yoko-Tobi-Geri - Karate gibt es auch im SaarlandViele Historiker nehmen an, dass die okinawanische Form des waffenlosen Kampfes, das Karate, seine Entstehung diesem zweiten Verbot verdankt. Die Einwohner Ryukyus sollen das Karate als ein Mittel zur waffenlosen Selbstverteidigung enwickelt haben, obschon damals  einige andere waffenlose Kampftechniken vor dem Einfall der Satsuma (1609) ausgeübt wurden. Karate wird barfuß und in einem speziellen Anzug trainiert.

Viele sehen die Vorläufer des Karate-Do in dem Okinawa-te und dem To-de.

Ein paar Techniken

 Fantasiezeichnung:  Ein tiefer Stand zur Dehnung der Beine. Es handelt sich um keine speziele Karateposition!Oi-Zuki: Gerader Fauststoß (waagerecht)
Tate Zuki: Gerader Fauststoß (senkrecht)
Mawashi-Zuki: Ähnlich Schwinger
Age Zuki: Ähnlich Uppercut.
Teisho Zuki: Flache-Hand-Stoß
Shutō-Uchi: Handkantenstoß

Mae Geri: Frontalkick richtung Bauch/ Brust
Mawashi Geri: Seitkick zb. zum Kopf (Trefferzone Zehenballen)
Ura Mawashi Geri: Seitkick zb. zur Seite des Gegners (Trefferzone Fußspann)
Ushiro Geri: Nach hinten Kick zb. zum Kopf (Trefferzohne eher Ferse)

Den Kampfsport Karate und Schulen dafür gibt es im Saarland und auch in Saarbrücken. Eine andere Möglichkeit ist der Unisport an der Uni und HTW in Saarbrücken. Dort werden öfter Karatekuse angeboten. Hochschulsport ist auch oft eine günstige Alternative da jeder Student mitmachen kann.