Film Flying Dragons

Film - Inhalt Wing Chun Flying Dragons

Wing Chun gespielt von Michelle Yeoh ist eine überragende Wing Chun Kung-Fu-Kämpferin. Sie lebt mit ihrer Tante zusammen und will von Männern nichts wissen. In dieses Zusammenleben bricht eines Tages die Witwe eines Mannes, der bei einem Überfall von einer Räuberbande getötet wurde. (keine Spoiler)

Dazu kommt noch der Hauptmann der Räuber der auch einen Blick auf Wing Chun geworfen hat. Er entführt die junge Witwe um Wing Chun herauszufordern.

Film - Bewertung Wing Chun Flying Dragons

Leider ist der Film eher eine Liebeskomödie, als ein knallharter Wing Chun Kung-Fu-Film. Die Idee mit der Räuberbande scheint nur den Zweck zu erfüllen ein paar Kampfszenen einzubringen.

Film Wing Chun mit Michelle YeohDie Kämpfe selber sind wenig realistisch. Holzpuppen werden zertretten und die Holzarme einfach abgeschlagen. Das Ganze wirkt einfach lächerlich. Das durch die Luft-Fliegen und die superweiten Sprünge kennen wir aus Tiger and Dragon , passen aber nicht zu diesem Film.  Der Humor ist typisch Hongkong und wenig witzig. Regisseur Yuen Woo-Ping hätte sich mehr bemühen sollen, die Bewegungen des Wing Chun sauber darzustellen. Dem Thema Gleichzeitigkeit in Angriff und Verteidigung wird überhaupt nicht Rechnung getragen. Oft sieht man, dass eine Hand verteidigt, während die andere nur rumhängt. Die Kampfdynamik und die Kameraführung sind ok aber nicht umwerfend. Die Dialoge sind kindisch.

Anders als in anderen Kung Fu Filmen hat hier die Titelrolle eine Frau. Und hätte man das Thema Ng Mui mehr gewürdigt und mehr die Wing Chun Sage berücksichtigt, wäre der Film auch mit den wenigen Kampfszenen noch ganz gut geworden. Flying Dragons zeigt keine übertriebene Gewalt oder Unmengen von Blut. Donnie Yen, der leider nur selten zu sehen ist, spielt seine Rolle recht überzeugen.

 


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