Habemas Sifu

Nach langer Suche hat Lena endlich Ihren Weg gefunden. Vor einigen Jahren hat Lena bei Tim Gercke mit Karate angefangen und schon in kurzer Zeit den gelben Gürtel bekommen. Wie Lena berichtet, war sie am Anfang richtig stolz.

Sie trainierte mehrmals die Woche bei Sensei Gercke und glaubte, mit ein, zwei Jahren Trainingserfahrung könnte sie sich gegen jeden Angreifer zur Wehr setzen. Ein halbes Jahr später wurde Lena eines besseren belehrt. Lena sagt:

"Abends, als ich alleine von einem Theaterbesuch in Neunkirchen kam, wurde ich in einem Park von einem Typen angemacht. Ich hab ihn gebeten, mich doch in Ruhe zu lassen, doch er ließ nicht locker. Es kam zu einer Auseinandersetzung und da hab ich gemerkt, dass es nicht genügt, nur einen gelben Gürtel zu haben"

Nach einer Verletzung im Traininig konnte Lena eine Zeitlang nicht mehr trainieren. Sie lernte in dieser Zeit die Übungskonzepte des Wing Chun kennen und übt dies, seit einiger Zeit, gemeinsam mit ihren Kindern. Lena meint: "Die Wing Chun Übungen sind ganz anders als das, was ich mir bisher im Bereich Selbstverteidigung angeschaut hatte. Alles ist sehr realitätsbezogen und verzichtet komplett auf Schnörkel und Akrobatik. Genau das gefällt mir so an Wing Chun: einfach Bewegungen mit großer Wirkung und ich mache etwas für meine Fitness. Auch mein Trainer ist ganz toll und kann alle Bewegungen und Übungen des Wing Chun gut erklären. Endlich ein Lehrer, bei dem wir gerne lernen. Habemus Wing Chun! ", meint Lena, wenn sie mit Ihren Lateinschülern über das Wing Chun und eine effektive Frauenselbstverteidigung spricht.